Transdisziplinäre Angebote in der Lehre reagieren nicht nur auf gesellschaftliche Herausforderungen, sie stellen auch die Universitäten und Lehrenden vor besondere Herausforderungen. Im Magdeburger Studiengang Cultural Engineering auf Bachelor konnten seit 2001 Erfahrungen gesammelt werden. Der Beitrag widmet sich diesem Studiengang, anlässlich seines 15jährigen Jubiläums.

Aus dem Studiengangsverbund ging auch die Idee des Dialogs der Wissenschaften hervor, weil der Studiengang diesen Dialog im Alltag der Lehre beständig leistet. Im Studiengang müssen die Lehrenden genauso wie der Dialog der Wissenschaften zwischen Fachkulturen und Fachsprachen vermitteln. Der Beitrag liefert eine Perspektive auf die Aufgabe, in der Lehre mit verschiedenen Disziplinen umzugehen. Dafür verdeutlicht er das Konzept hinter dem Studiengang, das eine transdisziplinäre Lehre erfolgreich ermöglicht und dessen theoretische Einbettung. Damit ist die Frage gestellt: Was steckt im Namen Cultural Engineering?[1] Das Vorhaben ist also:
1. am Beispiel Cultural Engineering zu zeigen, wie transdisziplinäres Studieren funktioniert und
2. beispielhaft darin enthaltene Formate für gelingendes transdisziplinäres Studieren aufzuzeigen und
3. die Folgeprobleme eines transdisziplinären Programmstudiums herauszustreichen und mögliche Gegenmaßnahmen aufzuführen.
Die weiteren Teile des Textes stelle ich fortlaufend als Beiträge online.
[1] Die Formulierung „What’s in a Name“ im Titel bezieht sich auf Lawrence Grossberg (Grossberg, 2000, 2002, S. 67f.).

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