Privatheit als Währung im Web 2.0

Juni 12, 2008

Privatheit als Währung des Web 2.0: Private Informationen im Internet aus Sicht von Nutzern und Unternehmen. HMS lädt zu medienökonomischem Labor ein

Ohne persönliche Informationen von sich preiszugeben, geht im Web 2.0 fast nichts. Immer öfter stellt sich die Frage, ob das Publikum von Social Networking Sites oder anderen Web 2.0-Diensten keinen Wert auf den Schutz der eigenen Privatsphäre legt?


Am 23. Juni 2008 präsentiert Prof. Sabine Trepte im medienökonomischen Labor „Privatheit als Währung des Web 2.0″ der Hamburg Media School aktuelle Forschungsergebnisse und Fallbeispiele zu dieser Frage. Außerdem wird es darum gehen, wie im Internet mit privaten Informationen Geld verdient wird.
Der Vortrag richtet sich an Studierende der HMS sowie an externe Gäste. Im Anschluss an die Veranstaltung können sich Interessierte über den Executive MBA in Media Management informieren.

Die Medienlandschaft ist im Umbruch; Angebote des Web 2.0 erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie basieren auf der aktiven Beteiligung und Vernetzung des Publikums. Die Preisgabe privater Informationen spielt dabei sowohl für die Nutzer als auch für Unternehmen eine zentrale Rolle. In einem medienökonomischen Labor der Hamburg Media School bietet Prof. Sabine Trepte am 23. Juni 2008 einen Überblick zu aktuellen Forschungsergebnissen zu diesem Thema. Dabei richtet sich der Blick zuerst auf die Nutzer des Web 2.0 und ihr Verständnis von Privatsphäre. Anschließend werden beispielhaft Geschäftsmodelle typischer Web 2.0-Unternehmen im Zusammenhang mit Nutzerinformationen vorgestellt.
Die präsentierten Forschungsergebnisse stammen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen wie Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre und sind auch für Nichtwissenschaftler interessant. Die von Prof. Armin Rott veranstalteten medienökonomischen Labore sind Bestandteil der anwendungsorientierten Ausbildung und illustrieren die praxisnahen Lehrmethoden an der Hamburg Media School. Sie bieten externen Interessenten die Gelegenheit, sich gemeinsam mit HMS-Studierenden realitätsnah mit medienbezogenen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

Wer Kontaktinfos haben möchte kann gerne fragen. Die Idee ergibt übrigens auch systemtheoretisch durchaus Sinn.

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