Mobil-Punk
Mai 15, 2008
So, ich muss ja auch mal pöbeln. Wenn ich schon bei Ruhestörung thematisch gerade war. Alte Punks haben das ja immer so gemacht
Das hatte dann wenigstens Stil oder vielmehr Stil-Bruch und war kalkuliert und bewusst – naja am Anfang. Und früher war ja auch sowieso alles immer besser. Und wie ist das heute? Jemand in den letzten Jahren einen Ghettoblaster gesehen? Nicht mal in Wilhelmsburg! Ghettos sind aber trotzdem nicht ohne Sound. Jetzt kommt der aus dem Handy. Externe Lautsprecher für Mobiltelefone ist so das Schlimmste überhaupt was die da jemals eingebaut haben. Das klingt dann wie es aussieht – Jamba lässt grüßen:

Ich kann leider diese grauenhafte Plakatwerbung für Musik mit dem Handy hören nicht finden, die an den Bushaltestellen war.
Daraus kann man dann auch einen Wettbewerb machen – in der Nähe dieses Plakates kann man sich dann die Infos sogar herunterladen auf sein Handy und gleich um den Mülleimer tanzen.

Das zu plakatieren rechtfertigt so ein Verhalten dann ja auch noch medial. Solche Verhaltensweisen sind akustische Umweltverschmutzung. Ich erinnere mich auch noch gut an den einen Jungen bei Fielmann, der im Warteraum seine Musik laut abspielte… Handyklingeltöne ausprobieren in der Straßenbahn in Magdeburg,…
Entry Filed under: Arkaden, Autor, Beobachtung, Kampagne, Trendforschung, Vorurteile. Schlagworte: Jugend, musik, Werbung.
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